20. September 2013

Künstliches Molekül soll Aids-Viren austricksen

Forscher in den USA sind bei der Suche nach einem Mittel gegen AIDS möglicherweise einen Schritt voran gekommen.

Die Wissenschaftler der Drexel Universität in Philadelphia haben ein Molekül entwickelt, das das Virus so austricksen soll, dass es sich selbst zerstört.

Wenn sich ein Mensch mit HIV ansteckt, dann docken die Viren an seine gesunden Zellen an und schleusen ihr genetisches Material ein. So produziert der Körper schließlich immer mehr HI-Viren und wird krank. Genau diesen Mechanismus soll das Molekül der US-Wissenschaftler austricksen. Statt an einer Zelle sollen die Viren an dem Molekül andocken und so ihr Gen-Material verlieren. So würden sie unschädlich, noch bevor sie den Körper wirklich infizieren könnten.

Die Wissenschaftler meinen, dass ihre Erfindung dabei helfen könnte, Substanzen zu entwickeln, mit denen sich Menschen zum Beispiel beim Sex vor Aids schützen könnten - oder Medikamente, um auch bereits infizierte Zellen zu zerstören.

http://drexel.edu/now/news-media/releases/archive/2013/September/DAVEI-HIV-molecule/

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)