20. September 2013
Der Mars ist offenbar weniger lebenswert als angenommen.
Das geht aus Messungen des NASA-Fahrzeugs "Curiosity" hervor. Es hat die Luft des Planeten untersucht, und dabei fanden sich in der Atmosphäre keine Spuren von Methan. Das heißt, dass es unwahrscheinlich ist, dass es auf dem Mars mikrobielles Leben gibt.
Auf der Erde tritt Methan vor allem als Nebenprodukt von Leben auf, etwa wenn Pflanzen verrotten oder Tiere verdauen. Das Wissenschaftsmagazin Science formuliert es so: Es gebe auf dem Mars keine Beweise für Rülpser oder Pupser.
Die Nasa-Forscher waren eigentlich von größeren Methan-Vorkommen auf dem Mars ausgegangen. Die Messungen von "Curiosity" zeigten, dass die Annahme falsch war.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)