21. September 2013

Creutzfeld-Jakob-Krankheit: US-Behörden informieren Patienten über mögliche Ansteckung

In mehreren Kliniken der USA geht die Angst vor der Creutzfeld-Jakob-Krankheit um.

Die Gesundheitsbehörden in New Hampshire haben 13 ehemalige Patienten darüber informiert, dass sie sich mit dem CJK-Erreger angesteckt haben könnten. Sie waren mit demselben Besteck operiert worden wie ein Patient, der an Creutzfeld-Jakob litt. Nachgewiesen wurde die Krankheit allerdings erst nach seinem Tod im August - drei Monate nach der Behandlung im Krankenhaus.

Das OP-Besteck wurde zwar sterilisiert; die Proteine, die Creutzfeld-Jakob auslösen, sind gegen die üblichen Sterilisierungsmethoden aber resistent und könnten weitere Menschen angesteckt haben - unter anderem in Massachusetts und Connecticut, wohin das Besteck ausgeliehen wurde. Nach Einschätzung der Behörden ist eine Übertragung auf diesem Weg aber eher selten.

Bei der Creutzfeld-Jakob-Krankheit degeneriert das Gehirn. Der Patient verliert seine geistigen und motorischen Fähigkeiten und stirbt. Ausgelöst wird die Krankheit vermutlich auch durch den Verzehr von BSE-verseuchtem Rindfleisch.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)