23. September 2013

Facebook und Co könnten zu Überlastung des Gehirns führen

Nicht nur der Arbeitsspeicher eines Comupters kann überlastet sein, auch der von uns Menschen.

Ein schwedischer Forscher warnt: Durch das ständige Online sein bekommen wir ständig neue Informationen. Und diese würden unserem Gehirn wichtige Pausen zum Verarbeiten dieser Infos nehmen. Wenn diese Zeiten fehlten, könne das zur Überlastung unseres Arbeitsgedächtnisses führen. Laut Erik Fransén vom Königlichen Institut für Technologie in Stockholm hilft uns dieser Teil des Gedächtnisses dabei, Informationen zu filtern und gezielt das aus der Kommunikation zu entnehmen, das wir brauchen.

Fransén ermittelte in Computermodellen der Hirnfunktion, dass wir uns darin nur etwa drei bis vier Dinge gleichzeitig merken können. Wenn wir versuchten, mehr aufzunehmen, werde das System überlastet und Daten gingen verloren. Diese Überlast trainiert dem Forscher zufolge nicht das Gedächtnis. Im Gegenteil: Durch die ständig neuen Daten werde es eher geschwächt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)