23. September 2013
Wissenschaftler werden sich immer sicherer, dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist.
Nach Erkenntnissen des Weltklimarats liegt die Wahrscheinlichkeit mittlerweile bei 95 Prozent. Vor zwölf Jahren hatten die Forscher die Klimaveränderungen nur zu 66 Prozent dem Menschen zugeschrieben. Das geht aus dem aktuellen Bericht des Weltklimarates hervor, den die Forscher bis Ende der Woche beschließen wollen. Lange Dürreperioden oder Unwetter hätten zugenommen. Ein Problem sehen die Forscher weiterhin bei den Regierungen. Politiker seien darauf bedacht gewesen, die Wirtschaft anzukurbeln und hätten die Umwelt vernachlässigt. Nur wenn deutlich weniger Treibhausgase in die Luft geschleudert werden, könnte man die Erderwärmung in diesem Jahrhundert begrenzen. Zum Weltklimarat gehören Forscher aus aller Welt. Sie fassen die neuesten Erkenntnisse zum Klima auf der Erde zusammen. Am aktuellen Bericht haben mehr als 800 Experten mitgeschrieben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)