23. September 2013

China: Festgenommener Mikroblogger wieder frei

Das neue Gesetz in China gilt erst seit kurzem: Wer im Internet Gerüchte verbreitet, der muss mit einer Gefängnisstrafe rechnen.

Vor knapp einer Woche war der 16-jährige Yang in China festgenommen worden, weil er kritisiert hatte, wie die Behörden mit dem Tod eines Mannes umgehen. Seine Festnahme war im Internet mit Empörung aufgenommen worden. Jetzt ist Yang wieder frei. Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, die Behörden hätten berücksichtigt, dass er seine Taten bedauere und minderjährig sei.

Online Gerüchte in die Welt zu setzen, ist in China strafbar, wenn den Eintrag 5.000 Internetnutzer lesen oder er mehr als 500 Mal geteilt wird. Das gilt dann als Verleumdung und kann bis zu drei Jahre Haft bedeuten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)