23. September 2013

Ein bisschen Sucht bleibt immer zurück

So ganz clean werden Drogenabhängige wohl nie.

Wissenschaftler vom Hartford Hospital in Connecticut haben herausgefunden, dass sich auch nach jahrelanger Abstinenz noch Spuren der Drogensucht im Gehirn finden lassen. Wie der Elsevier-Verlag berichtet, machten Forscher Versuche mit drei Gruppen: Leute, die regelmäßig koksten, andere, die die Droge vor vier Jahren genommen hatten und eine Kontrollgruppe, die keine Erfahrungen mit Kokain hatte. In ihrem Versuch ließen sie die Probanden fiktiv Dinge ersteigern, so ähnlich wie bei Ebay. Dabei fiel auf, dass diejenigen mit Drogenkontakt anders reagierten als diejenigen ohne.

Die Forscher fragen sich aber, ob das am Drogenkonsum liegt, oder ob diejenigen, die irgendwann Drogen nehmen, ohnehin ein verändertes Gehirn haben. Und das ist wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei.

Die Studie wird im Fachmagazin "Biological Psychiatry"|http://www.elsevier.com/about/press-releases/research-and-journals/addiction-can-you-ever-really-completely-leave-it-behind?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed %3A+ElsevierNews+(Elsevier+News)] erscheinen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)