24. September 2013
Wer schon immer den eigenen Namen auf der Wetterkarte lesen wollte, hat jetzt wieder die Chance dazu.
Ab morgen könnt ihr euch bei den Meteorologen der FU Berlin für eine Wetterpatenschaft bewerben. Laut dem Institut ist das auch eine gute Möglichkeit, unbekannte Vornamen bekannter zu machen. In diesem Jahr schafften es zum Beispiel Notburga, Oldenburgia, Polykarp und Bleibhinn ins Wetter.
Im kommenden Jahr tragen Hochdruckgebiete in Europa wieder männliche Vornamen. Für die Tiefdruckgebieten sind die Frauen zuständig.
Billig ist das alles übrigens nicht: Für die Erwähnung im Wetterbericht wird erstmals Mehrwertsteuer fällig. Damit kostet eine Patenschaft für ein Tief etwa 240 Euro. Da Hochdruckgebiete eine deutlich längere Lebensdauer haben und daher länger auf den Wetterkarten verbleiben, sind dafür etwa 120 Euro mehr fällig. Seit elf Jahren können Bürger Namen kaufen. Mit dem Geld wird die studentische Wetterbeobachtung an der Wetterstation Berlin-Dahlem unterstützt. Neben dem US-Wetterdienst ist die FU Berlin weltweit die einzige Institution, die Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete vergibt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)