24. September 2013
Eigentlich entwickelt sich die Demokratie in Lateinamerika seit der Zeit der Militärdiktaturen relativ erfolgreich.
Doch Gewalt und Kriminalität untergraben das in vielen Ländern. Davon gehen Wissenschaftler des Hamburger Giga-Instituts für Lateinamerika-Studien aus. Sie schreiben, dass im Zuge der Demokratisierung einerseits Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung geächtet wurde, andererseits die nicht politisch motivierte Gewalt aber zugenommen hat. Am stärksten betroffen sind den Forschern zufolge Brasilien, Mexiko und andere mittelamerikanische Länder. Das Militär hat dort immer noch Sonderrechte, um die Sicherheit zu gewähren. Und diese Macht der Armee gefährde die Festigung der Demokratie.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)