24. September 2013

Nach Krebsdiagnose haben Verheiratete bessere Überlebenschancen

Einen festen Partner zu haben, hat einen positiven Einfluss auf den Verlauf einer Krebserkrankung.

Eine Studie vom Dana-Farber Cancer Institute belegt, dass Verheiratete nach einer Krebsdiagnose eine wesentlich größere Überlebenschance haben, als Unverheiratete. Die Wissenschaftler haben dafür die Daten von über 700.000 Krebspatienten aus den Jahren 2004 bis 2008 analysiert. Dabei stellten sie fest, dass bei Verheirateten der Krebs häufig in einem früheren Stadium diagnostiziert wurde. Außerdem stieg die Wahrscheinlichkeit bei ihnen, eine angemessene Therapie zu bekommen, um 53 Prozent gegenüber Unverheirateten. Entsprechend verbesserten sich für sie auch die Chancen, mit dem Krebs länger zu leben.

Die Forscher glauben, dass es ganz einfache Dinge sind, die den positiven Einfluss ausmachen. So begleiten Verheiratete sich häufiger zu Untersuchungen und achteten später darauf, dass der Partner die Empfehlungen des Arztes richtig umsetzt.

Die Studie ist im "Journal of Clinical Oncology" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)