24. September 2013
Von wegen heile Kindheit.
Viel mehr junge Menschen, als man glaubt, leiden unter Depressionen. Darauf weisen Leipziger Forscher hin. Sie haben 500 8- bis 14-Jährige untersucht und fanden heraus: Knapp zehn Prozent von ihnen wiesen Kriterien einer aktuellen depressiven Störung auf. Die meisten Betroffenen hätten ein belastendes Umfeld, zum Beispiel depressive Eltern.
Ein weiteres Gesundheitsproblem bei Kindern: Viele von ihnen haben laut den Forschern zu wenig Vitamin D im Blut. Das liege wohl daran, dass Kinder immer weniger draußen spielten.
Bei Erwachsenen ist der Studie zufolge Bluthochdruck ein großes Problem. Das sei der häuftigste Grund dafür, dass Erwachsene Medikamente schluckten. Außerdem nähmen Allergien und starkes Übergewicht stetig zu.
In der großangelegten Life-Studie untersuchen die Wissenschaftler die Gesundheit der deutschen Bevölkerung. Heute haben sie einen Zwischenbericht vorgelegt.
http://life.uni-leipzig.de/
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)