25. September 2013

Gericht: Österreichische Diözese darf keine Massen-SMS verschicken

Im Mai hatten rund 15.000 Österreicher dieselbe SMS bekommen.

Darin wurden sie aufgefordert, ihren fälligen Kirchenbeitrag zu bezahlen. Das hat nun Konsequenzen - und zwar für das Bistum Graz-Seckau, das die SMS verschickte. Ein Gericht verurteilte es zu einer Geldstrafe. Denn nach österreichischem Gesetz darf elektronische Post nur dann massenhaft verschickt werden, wenn die Adressaten dem zugestimmt haben. Eine Sprecherin des Bistums sagte, man sei davon ausgegangen, dass das Gesetz nur für Werbe-SMS gilt. Man werde aber die Mahnungen in Zukunft nicht mehr per Kurznachricht verschicken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)