25. September 2013

Elefantenjagd in Simbabwe: Mehr als 80 Tiere vergiftet

In Afrika bedrohen Wilderer auf der Jagd nach Elfenbein die Bestände von Elefanten.

In einem neuen Fall ist die Zahl der getöteten Tiere weiter gestiegen. Nach Behördenangaben sind im größten Nationalpark Simbabwes mehr als 80 Elefanten sowie weitere Tiere vergiftet worden. In früheren Meldungen lag die Zahl noch bei etwa 60 toten Elefanten.

Neun Verdächtige wurden festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben die Wilderer nicht, wie zunächst angenommen, Wasserstellen mit Zyanid vergiftet, sondern Gebiete, in denen die Tiere gegrast haben.

Insgesamt wurden im vergangegen Jahr mehr als 25.000 Elefanten vergiftet. Die Täter sind auf die Stoßzähne aus, für die vor allem in Asien viel Geld gezahlt wird. Das Elfenbein wird unter anderem in der traditionellen Medizin, aber auch zur Herstellung von Schmuck oder Dekorationsartikeln verwendet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)