26. September 2013
Mit alten Plastiktüten lässt sich doch noch etwas anfangen.
Forscher der Universität Adelaide in Australien haben ein Prinzip entwickelt, um aus der alten Folie hoch entwickelte Kunststoff-Nanoröhrchen zu machen. Aus den alten Tüten könnten so zum Beispiel Membranen werden, die sonst sehr teuer sind; Materialien, die als Filter, in der Messtechnik oder für Batterien genutzt werden.
Die Idee dahinter: Die Plastiktüten werden in einem Brennofen verdampft. Am Ende des Prozesses entstehen die Nano-Röhrchen, die zehntausendmal dünner sind als ein menschliches Haar. Nach Meinung der Forscher kann ihr Verfahren dafür sorgen, dass das Material billiger und in größeren Mengen zu produzieren ist. Heute würden davon nur wenige Gramm am Tag hergestellt.
Die Forscher schreiben über ihre Arbeit im Fachmagazin Carbon.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)