26. September 2013
Die DDR - das ist ja schon so lange her. Längst Geschichte.
So sehen es viele, doch die amerikanische Künstlerin Monica Sheets sieht das ganz anders. Sie sagte der "taz": Es sind ERST 20 Jahre vergangen. Als sie zum Studieren nach Weimar gekommen ist, erzählt Sheets, hat sie sofort gemerkt, wie aktuell die Geschichte noch ist. Sie wollte einen Raum schaffen, wo die Menschen sich an ihre Geschichte erinnern können. Oral History nennt sie das. Mittlerweile betreibt Sheets in Leipzig einen Raum namens "Fundbuero". Hier können Menschen Erinnerungsstücke aus der DDR abgeben und sich treffen, um über die Vergangenheit zu sprechen. 700 Gegenstände sind bisher zusammengekommen, darunter Ausweise, Möbel oder Spielzeug.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)