26. September 2013

Bundesverband Musikindustrie präsentiert Gütesiegel für legale Musikangebote im Netz

Keine Geschäfte auf Kosten der Kreativen.

So könnte man das Ziel der Initiative umschreiben, die der Bundesverband Musikindustrie in Hamburg vorgestellt hat. Präsentiert wurde ein Siegel namens "Playfair", das Nutzern künftig helfen soll, legale von illegalen Musikangeboten im Netz zu unterscheiden. Zwölf Anbieter wurden bereits ausgezeichnet, darunter iTunes, Juke, Spotify und Wimp. Verbandschef Florian Drücke kündigte an, die Idee auch auf Bücher, Filme und Spiele auszuweiten.

Der Bundesverband verwies auf eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung. Demnach haben knapp zwei Drittel der Nutzer Schwierigkeiten zu unterscheiden, ob es sich bei einem Musikangebot im Internet um ein legales oder illegales handelt. Bei der Untersuchung waren rund 10.000 Menschen befragt worden. Mehr als die Hälfte von ihnen finden es demnach unfair, Angebote zu nutzen, die Künstler nicht an ihren Einnahmen beteiligen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)