26. September 2013

Daten-Teilung in der Cloud soll Sicherheit verbessern

Daten im Internet in einer Cloud zu speichern hat seit der NSA-Affäre an Popularität verloren.

Das liegt daran, dass die Nutzer nicht wissen, wer bei den Anbietern in ihre Daten Einsicht nehmen kann. Das Hasso-Platner-Institut hat jetzt eine Software vorgestellt, die die Sicherheit der Daten in öffentlichen Online-Speichern erhöhen soll. Dabei greifen die Wissenschaftler auf ein Verfahren zurück, dass im Hardware-Bereich verwendet wird, wenn mehrere Festplatten zu einem Laufwerk verbunden werden. Auf die Cloud übertragen heißt das, dass die Daten von ihrem System verschlüsselt auf die Server mehrerer Anbieter verteilt werden. Wichtig ist dabei, dass bei einem Anbieter jeweils immer nur Teile liegen, die ohne die anderen Datenfragmente nutzlos sind.

Damit der Anwender mit verschiedenen Cloudanbietern nicht durcheinander kommt, regelt die sogenannte Cloud-RAID-Software automatisch die Speicherverteilung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)