26. September 2013

Easyjet fischt Passagier wegen kritischer Tweets aus der Warteschlange

Sich per Twitter öffentlich zu ärgern, kann Probleme bereiten - zumindest, wenn man sich über die Fluglinie Easyjet ärgert.

Das hat ein Fluggast aus Großbritannien gemacht. Er twitterte, dass der Flug von Glasgow nach London 90 Minuten Verspätung habe und er seinen Anschlusszug verpassen werde, Easyjet aber nicht helfen wolle. Offenbar las das Easyjet-Personal mit, denn der Passagier wurde daraufhin aus der Warteschlange geholt. Wie der britische Independent unter Berufung auf den Fluggast berichtet, verweigerte man ihm den Flug. Nur handelte es sich bei dem Passagier um einen Juraprofessor - der sich mit seinen Rechten sehr gut auskannte. Er beharrte auf freie Meinungsäußerung und wurde letztlich doch noch ins Flugzeug gelassen. Weil er auch diese ganzen Vorgänge twitterte und in der Netzgemeinde Unterstützung bekam, musste Easyjet reagieren. Das Unternehmen entschuldigte sich und versprach, dass wegen Aktivitäten in Sozialen Netzwerken niemandem das Boarding verweigert werde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)