27. September 2013
In der Türkei sind bald vielleicht wieder Wörter und Namen mit "Q", "W" und "X" erlaubt.
Wie türkische Medien berichten, will die Regierung das Verbot dieser drei Buchstaben aufheben. Es existiert seit 1928, als Staatsgründer Kemal Atatürk die lateinischen Buchstaben einführte - aber eben nicht alle.
Mit der Entscheidung geht die Regierung auf die kurdischen Bürger zu, denn im kurdischen Alphabet gibt es diese Buchstaben. Bisher dürfen kurdische Eltern ihren Kindern keine Namen geben, in denen "Q", "W", und "X" vorkommen. Tun sie es doch, stehen sie unter Seperatismusverdacht. Es drohen bis zu sechs Monaten Gefängnis.
Ausnahmen hat die Türkei aber auch bisher schon gemacht, vor allem bei internationalen Begriffen wie "WC" oder "Show".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)