30. September 2013

Lebensmittel werden auch in Entwicklungsländern vergeudet

Jeder Deutsche wirft im Schnitt mehr als 80 Kilogramm Essen im Jahr weg, eine große Verschwendung.

Aber das Hilfswerk "Brot für die Welt" berichtet auch über vergeudete Lebensmittel in Entwicklungsländern. Dort ist das Problem ein anderes: Es fehlt oft an geeigneten Vorratslagern und an Strom für die Kühlung. Bei den Reichen und der wachsenden Mittelschicht in Afrika oder Asien würden zwar auch Lebensmittel weggeworfen. Aber die Reste landeten häufig noch bei Hausangestellten oder Nachbarn.

Weltweit hätten 870 Millionen Menschen nicht genug zu Essen. "Brot für die Welt" betont aber, dass Hunger nicht automatisch verschwindet, wenn die Vergeudung aufhört. Die Armen hätten nicht die Mittel, sich genug Lebensmittel zu beschaffen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)