30. September 2013
Was ist das Erfolgsgeheimnis von US-Fernsehserien wie "Breaking Bad" oder "Homeland"?
Dem wollen Literaturwissenschaftler aus aller Welt bis morgen auf einem Kongress in Saarbrücken auf die Spur kommen. Eine der Organisatoren, Solange Landau, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die US-Branche sei einfach mutiger als die Fernsehschaffenden hierzulande. Deshalb gebe es "erhebliche qualitative Unterschiede zu dem, was wir hier beispielsweise aus Vorabendserien kennen". In Deutschland setze man auf Bewährtes, so dass sich Themen oder Konflikte wiederholen würden. Landau erklärte, das könnte daran liegen, dass den Zuschauern von unseren öffentlich-rechtlichen Sendern nicht allzu viel zugetraut werde.
In den USA und in Großbritannien würden Geschichten ganz anders erzählt. Das sei aber noch nie konsequent wissenschaftlich untersucht worden. Deshalb, betonte Landau, sei wohl die Resonanz auf den Kongress besonders unter Nachwuchswissenschaftlern sehr groß.
Das Veranstaltungsprogramm unter dem Titel "Quality-Television. Die narrative Spielweise des 21. Jahrhunderts?!" gibt's hier.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)