30. September 2013
Von den Fußballfans gibt es eine rote Karte.
In einer repräsentativen Umfrage bekommen der Deutsche Fußballbund, der Weltfußballverband FIFA und der europäische Verband UEFA schlechte Noten für ihre Arbeit gegen Rassismus und Schwulenfeindlichkeit.
So waren nur 18 Prozent der befragten Fußballfans der Meinung, der DFB tue genug gegen Homophopie. Beim Thema Rassismus waren die Werte besser - allerdings meinten auch da nur 40 Prozent, dass der Fußballverband genug tut. Fifa und Uefa schnitten noch schlechter ab.
Der Mediendirektor des DFBs, Ralf Köttker, sagte, dass das Ergebnis überhaupt nicht zum tatsächlichen Engagement passt. Er verwies auf Kampagnen, Präventionsprojekte und Broschüren. Eine Fifa-Sprecherin erklärte, die Umfrage zeige, dass man den Kampf gegen Diskriminierung fortsetzen müsse.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)