1. Oktober 2013
In unserem Tagesthema werden heute Schätze gesucht, oder zumindest Tipps dazu gegeben. Vielleicht hilft ja eine Wünschelrute? In unserer Rubrik "Glasklar" erklären wir jetzt, was das ist:
Als Wünschelruten werden Äste oder Metallstücke bezeichnet, die ungefähr die Form der Buchstaben y oder v haben. Sie sollen dabei helfen, Metallgegenstände oder Wasseradern im Erdreich aufzuspüren. Angeblich können die Rutengänger über diese Hilfsmittel Strahlung oder Kräfte spüren, die sie dann zu ihren Schätzen leiten. Wissenschaftlich ist das aber nicht bewiesen. Die Parawissenschaft, die sich mit solcher Strahlung befasst, heißt Radiästhesie.
Darstellungen über Menschen, die mit Wünschelruten Schätze finden wollen, sind seit dem späten Mittelalter belegt, unter anderem in einem Text von Martin Luther und auf einem Bild von Erzsuchern. Schon damals taten Kritiker diese Methode der Schatzsuche als versuchte Zauberei ab. Andrerseits gab es auch immer wieder Berichte über angebliche Erfolge.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)