2. Oktober 2013
Nichtstun kann einsam machen. Aber wer noch gebraucht wird, ist nicht allein.
So lautet die Kernaussage einer Studie zu ehrenamtlichem Engagement im Alter. Forscher der Hochschule Osnabrück haben untersucht, wie Menschen mit dem Übergang vom Beruf in den Ruhestand umgehen.
Dafür befragten sie Menschen in drei Modellregionen: In der Stadt, in städtisch-ländlicher Umgebung und auf dem Land. Ein Ergebnis: Wer sich ehrenamtlich engagiert, leidet seltener unter Einsamkeit. Den Forschern zufolge suchen sich Männer dabei eher prestigeträchtige Positionen in Vereinen und Verbänden. Frauen sind dagegen eher in Bürgerinitiativen und sozialen Projekten aktiv.
Für die Studie im Auftrag des niedersächsischen Sozialministeriums untersuchten die Wissenschaftler insgesamt 169 Personen. Das seien für eine wissenschaftliche Studie zwar nicht besonders viele, dafür seien die Ergebnisse aber eindeutig: Keiner der ehrenamtlich engagierten Probanden fühle sich einsam.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)