3. Oktober 2013
In China sorgen Asiatische Riesenhornissen für Aufruhr.
Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden allein in der Provinz Shaanxi im Nordwesten seit Juli 42 Menschen durch Stiche der Insekten getötet. Mehr als 1.600 wurden verletzt und 200 in Krankenhäusern behandelt. Den Angaben zufolge griffen die Hornissen vor allem Bauern auf dem Feld, aber auch in Schulen an - warum, ist unklar. Es wird vermutet, dass eine ungewöhnliche Hitzewelle die Insekten aktiver werden ließ. Außerdem könnte eine veränderte Vegetation die Riesenhornissen in besiedelte Gebiete drängen.
Der Körper der Asiatischen Riesenhornisse wird bis zu 5,5 Zentimeter lang, ihre Flügel erreichen sogar eine Spannbreite von acht Zentimetern. Wenn sie sticht, spritzt sie Gift in ihre Opfer, auf das manche Menschen allergisch reagieren.
Die in Deutschland heimischen Hornissen sind dagegen für Menschen kaum bedrohlich.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)