4. Oktober 2013
Gläubige konsumieren weniger Drogen als Atheisten.
Zu dem Ergebnis kommt eine Studie unter jungen Schweizern. Forscher haben knapp 5.500 etwa 20-jährige Männer befragt und anhand von Fragebögen in verschiedene Gruppen eingeteilt: Die Gläubigen, die Spirituellen, die an eine höhere Macht glauben, die Unsicheren, die Agnostiker und die Atheisten.
Dabei kam heraus: Unter den Gläubigen gab es 20 Prozent, die regelmäßig kifften und ein Prozent, die Ecstasy oder Kokain genommen hatten. Unter den Atheisten waren es dagegen 36 Prozent, die kifften und fünf Prozent, die Ecstasy oder Kokain genommen hatten. Beim Kiffen waren es also fast doppelt so viele, bei den härteren Drogen fünfmal so viele. Die anderen Gruppen lagen zwischen diesen Werten.
Daraus schließen die Schweizer Forscher: Es lohnt sich nicht nur, Risikofaktoren zu bestimmen, sondern auch Schutzfaktoren. Und der Glaube gehöre klar zu den schützenden Einflüssen vor dem Suchtmittelkonsum.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)