4. Oktober 2013
Über 70 Prozent unserer Erde sind mit Wasser bedeckt.
Die Weltmeere spielen eine entscheidende Rolle für das Leben auf der Erde. Und sie sind noch stärker bedroht als bisher angenommen. Das geht aus dem aktuellen Bericht des Internationalen Programms zum Zustand der Ozeane (IPSO) hervor. Die Nicht-Regierungsorganisation aus führenden Wissenschaftlern entwirft darin ein noch alarmierenderes Bild als der UNO-Klimarat.
Die Experten sprechen von einem "tödlichen Trio": Die globale Erwärmung, sinkender Sauerstoffgehalt und die Versäuerung seien Faktoren, die sich gegenseitig verstärken und das Gleichgewicht der Weltmeere enorm bedrohen.
Mit drastischen Folgen: Zwischen ein und sieben Prozent weniger Sauerstoff bis zum Jahr 2100 kann den Forschern zufolge zum Beispiel dazu führen, dass ganze Meeresgebiete absterben. CO2 wird im Wasser als Kohlensäure gebunden und führt zu Versäuerung. Dadurch sind Korallen und Muscheln bedroht, die unter anderem wichtig für die Nahrungsketten im Meer sind.
Die im Weltklimabericht dokumentierte globale Erwärmung betreffe zudem am stärksten die Ozeane.
Hier geht es zum Bericht.
Hier kommt ihr direkt auf die Seite der ISPO.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)