4. Oktober 2013

Internetfreiheit weltweit: Freedom House stuft Indien herunter

Das Internet wird in vielen Ländern strenger als früher überwacht.

Zu dem Ergebnis kommt die Menschenrechtsorganisation Freedom House. In ihrem jährlichen Bericht zur Freiheit des Internets beschreibt Freedom House, wie Staaten den Zugang zum Netz erschweren, wie sie bestimmte Seiten blockieren und wie sie gegen Nutzer vorgehen, die die Regierung oder das politische System kritisieren.

60 Länder wurden dabei mit einbezogen. In 34 von ihnen ist das Internet demnach unfreier geworden. Die größte Verschlechterung im Vergleich zum vergangenen Jahr hat es in Indien gegeben. Dort haben vor allem Anklagen gegen Nutzer zugenommen, die ihre Meinung in Netzwerken gepostet haben.

Ebenfalls deutlich verschlechtert hat sich die Internetfreiheit laut Freedom House in den USA, in Brasilien und in Venezuela. Als am freihesten werden Island und Estland beschrieben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)