4. Oktober 2013

Studie: Musikindustrie leidet weniger als sie vorgibt

Musikindustrie und große Medienkonzerne gehen offenbar nicht sehr geschickt mit Urheberrechtsverletzungen und Raubkopien um.

Das sagen zumindest Forscher der London School of Economics and Political Science, die einen Bericht zum Thema "Copyright" veröffentlicht haben. Demzufolge wird es nicht funktionieren, Internetuser, die gegen das Urheberrecht verstoßen, auszugrenzen. Vielmehr seien heute die Industriebereiche erfolgreich, die rechtzeitig auf digitale Tauschbörsen und ähnliches gesetzt haben.

Die Wissenschaftler betonen, dass zwar der Verkauf von CDs und DVDs zurück gegangen sei. Im Gegenzug seien aber Einnahmen durch andere Vermarktungsmöglichkeiten gestiegen, wie zum Beispiel Streaming-Dienste, Konzerte und andere Veröffentlichungen.

Auch die Künstler selbst setzten verstärkt auf Alternativen zu den großen Konzernen und Verlagen und vertreiben ihre Musik unter so genannten Creative Commons Lizenzen. Also Lizenzen, bei denen sie selber festlegen, wie und in welchem Umfang ihr Werk genutzt werden darf.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)