4. Oktober 2013
Ob eine Frau an Brustkrebs erkrankt oder nicht, dass scheint sich in einem komplexen Zusammenspiel aus Genen, Hormonen und Umwelteinflüssen zu entscheiden.
Eine Möglichkeit, die Gefahr von Brustkrebs zu reduzieren, könnte offenbar sein, spazieren zu gehen. Davon sind zumindest Forscher der "American Cancer Society" überzeugt. Sie haben die Daten von mehr als 73.000 Frauen ausgewertet, die alle älter als 50 Jahre sind.
Bei den Frauen, die mindestens sieben Stunden in der Woche spazieren gehen, gab es 14 Prozent weniger Fälle von Brustkrebs. Haben die Frauen sogar jeden Tag mindestens eine Stunde richtig Sport gemacht, dann erkrankten 25 Prozent weniger an Brustkrebs.
Diese Ergebnisse sind nach Angaben der Forscher unabhängig von anderen Faktoren, wie z.B. Gewicht oder Hormonen.
Die Studie wurde veröffentlicht in der Zeitschrift "Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)