4. Oktober 2013
Berlin-Hohenschönhausen - dieser Name steht für die Verfolgung der DDR-Bürger durch die Staatssicherheit.
Auf dem Gelände des ehemaligen Stasi-Gefängnisses ist heute eine neue Dauerausstellung eröffnet worden. Gut 500 Exponate und hunderte Fotos von damals sollen zeigen, wie die Stasi mit politischen Häftlingen umging.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sagte zur Eröffnung, dass die Gedenkstätte eine neue Perspektive zur Erinnerung an die Verbrechen biete. Gerade jüngere Menschen wüssten zu wenig über die DDR-Vergangenenheit. Der Bund hat den Umbau der Ausstellung mit mehr als 16 Millionen Euro finanziert.
Viele Bürgerrechtler in der DDR saßen in Berlin-Hochenschönhausen. Mehr als 40.000 Menschen waren hier insgesamt eingesperrt. Ironischerweise am Ende der DDR, nach dem Mauerfall, auch der Chef der Stasi, Erich Mielke. Er soll sich über die Haftbedingungen beschwert haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)