7. Oktober 2013
Das weltweite Bienensterben beunruhigt viele Wissenschaftler.
Schließlich bestäuben die Insekten auch viele der Pflanzen, auf die wir Menschen als Nahrungsquelle angewiesen sind. Die Ursachen für das Bienensterben sind noch nicht endgültig geklärt - aber offenbar spielen die parasitische Varroamilbe und Pestizide in der Umwelt eine wesentliche Rolle.
Einen weiteren Teil zur Lösung des Rätsels steuern jetzt Forscher aus London bei. Sie hatten die Wirkung von Pestiziden auf Bienenstämme untersucht. Das Ergebnis: Wenn die Tiere geringen Mengen von Neonicotinoiden ausgesetzt sind, ändert sich ihr Verhalten. Sie arbeiten dann nicht mehr so gut wie vorher zum Wohle ihrer Kolonie, und tragen so zum Bienensterben bei.
Einer der Forscher zog einen Vergleich: Ein Mensch könne mit ein wenig Gewicht auf den Schultern noch laufen. Aber wenn es zuviel werde, breche er zusammen. Genauso sei es bei den Bienen. Ein wenig Belastung könnten sie verkraften, aber irgendwann werde es zu viel.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neonicotinoide
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)