7. Oktober 2013
Pflanzen und Klima beeinflussen sich gegenseitig.
Das heißt, Pflanzen brauchen Sonnenlicht und Regen. Sie wirken sich aber auch auf das Klima aus - je nachdem, wie viel Wasser sie im Boden speichern und wie viel Wärme zwischen Boden und Atmosphäre verdunstet. Bis jetzt konnten Wissenschaftler allerdings nur vermuten, dass die Wechselwirkung so stark ist, dass Ökosystem und Klima sich plötzlich extrem verändern können. Jetzt haben Forscher des Hamburger Max-Planck-Instituts diese These mit einem Pflanzenmodell untermauert. Sie stellten in ihrer Studie fest: Wenn in einem Gebiet nur Pflanzen wachsen, die viel Regen brauchen, stellt sich das Klima darauf ein - die Niederschlagsmenge nimmt spürbar zu. Werden Pflanzentypen gemischt, bleibt das System stabiler. Es zeigen sich dann zwar immer noch leichte Schwankungen, aber keine extremen Änderungen mehr.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)