7. Oktober 2013
Das ist vielleicht das Szenario bei einer Naturkatastrophe der Zukunft:
Eine Flut hat eine Brücke zerstört. Dann kommt ein Lastwagen und schüttet eine Ladung kleiner Würfel in den Fluss. Diese setzen sich dann von allein zu einer neuen Brücke zusammen.
Das Portal "Golem" berichtet von dieser Technik, die Forscher der Universität MIT in den USA demnächst vorstellen wollen. Die Würfel sind kleine Roboter, die sehr einfach gebaut sind und allein nicht viel ausrichten können. Zusammen sollen sie aber Komplexes schaffen können. Ein Würfel ist mit einem Akku und einem Funkmodul ausgestattet und einen hat kleinen Elektromotor für ein Schwungrad. Außerdem ist ein Magnet eingebaut, damit sich die Roboter verbinden können. Durch die Technik können die Würfel rollen, springen und auch aneinander hochklettern.
Das Ziel der Forscher ist, dass die kleinen Roboter auch selbst rechnen können - und dann ohne Hilfe von außen zum Beispiel Brücken oder Gerüste errichten. Die Forscher haben dafür ein Bild: Sie sprechen vom "T-1000" - dem Roboter, der im Film "Terminator" aus flüssigem Metall alle möglichen Formen bildet.
Hier gibt es ein Video von den Roboterwürfeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)