7. Oktober 2013

Groe Konzerne wollen billigeres Internet für Afrika

Ihr findet 30 Euro für einen DSL-Anschluss teuer? Überträgt man die Verhältnisse in vielen Länders Afrikas auf Deutschland, könnten es einige hundert Euro sein.

Nach Angaben von Google müssen Menschen in vielen Teilen der Welt fast ein Drittel ihres Monatslohns aufbringen, um einen Internetanschluss zu bekommen. Der US-Konzern will das ändern. Google hat deshalb zusammen mit Unternehmen wie Microsoft und Yahoo und Entwicklungshilfeorganisationen eine Initiative gegründet. Diese will sich für mehr bezahlbare Internetanschlüsse einsetzen, vor allem in Afrika. Ein Sprecher der Initaitive sagte, dass in Entwicklungsländern nicht die Technik oder die Infrastruktur das Problem seien; sondern die Politik, die mit Gesetzen und Vorschriften das Internet unerschwinglich machte.

Ziel der Allianz ist es, die Kosten für einen Breitbandanschluss auf fünf Prozent des monatlichen Durchschnittseinkommens zu senken. In Industrieländern geben die Menschen den Angaben zufolge 1,7 Prozent ihres Monatseinkommens für den Internetanschluss aus.

Auch Facebook setzt sich zusammen mit großen Technologiekonzernen seit einigen Monaten für billigeres Internet ein. Dabei geht es aber um mobile Datenverbindungen in Entwicklungsländern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)