7. Oktober 2013

Jugendliche machen in ihrer Freizeit mehr mit Bildung

Nur Fernsehen und Computer - von wegen.

In Deutschland nutzt nach einer Studie die Mehrheit der Jugendlichen ihre Freizeit auch für Hobbys, die von Forschern mit Bildung in Zusammenhang gebracht werden. Dabei geht es um Dinge wie Musik, Sport oder Ehrenämter. Das Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung hat 16- und 17-Jährigen befragt: War Bildung in der Freizeit im Jahr 2001 für knapp die Hälfte ein Thema, waren es zehn Jahre später schon fast zwei Drittel.

Die Studie basiert auf Daten von rund 3500 Jugendlichen. Bei ihnen zeigt sich: Je besser die soziale Herkunft, desto mehr Bildungshobbys gibt es in der Freizeit. Sport treiben, Tanzen oder Theater spielen geht aber offenbar auf Kosten normaler Verabredungen. Die Jugendlichen gaben an, sich seltener einfach so mit Freunden zu treffen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)