8. Oktober 2013

Konservative sind etwas dogmatischer als Liberale

In den USA stehen sich zwei politische Lager gegenüber.

Konservative und liberale Politiker finden keinen Kompromiss, und es herrscht im Land an vielen Stellen Stillstand. US-Forscher haben sich jetzt genauer mit dem Phänomen festgefahrener Überzeugungen beschäftigt. Sie schreiben im Fachblatt "Psychological Science", dass Konservative in den USA etwas dogmatischer eingestellt seien als Liberale. Wie die Hauptautorin des Artikels erklärt, bedeutet das, dass sie nicht einfach nur eine Seite wählen, sondern darüber hinaus davon überzeugt sind, dass alle anderen Unrecht haben.

Aber insgesamt nehmen sich die beiden Lager der Studie zufolge nicht viel. Dogmatismus und ein Gefühl der Überlegenheit gibt es bei beiden. Die Autorin kommentierte, angesichts des derzeitigen Stillstands in Washington sei es wichtiger denn je, zu verstehen, warum die Einstellungen der Menschen so fest verwurzelt seien.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)