8. Oktober 2013
Damit ein Baby am Daumen lutschen kann, muss der Mund auch offen sein.
Bislang haben Forscher geglaubt, dass vor allem Föten im Mutterleib vorrangig auf ihre eigenen Berührungen reagieren. Eine Untersuchung von Forschern der Universitäten Durham und Lancaster zeigt, dass sie mit fortschreitendem Wachstum ihre eigenen Bewegungen voraussehen und so im Vorfeld reagieren können. Die Forscher untersuchten Bilder von 15 Föten und stellten fest, dass sie, je älter sie waren, nicht mehr nur auf ihre Berührungen reagierten. Die Föten hatten den Mund dann schon offen, bevor der Daumen ihn berührte.
Die Forscher glauben, dass die Beobachtungen eine Aussage darüber treffen können, wie gut Babys nach der Geburt beispielsweise mit Nuckel, Flasche oder Mutters Brust umgehen können. Die Erkenntnisse sind vor allem auch bei Frühgeburten wichtig.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)