8. Oktober 2013

Lesen macht gesünder

Wer viel liest, fühlt sich gesünder und ist es damit auch.

Wissenschaftler aus Norwegen gehen davon aus, dass Gesundheit und Lesen in einem Zusammenhang stehen. Die Forscher der Universität Stavanger haben dazu Daten einer OECD-Studie ausgewertet. In dieser wurden Menschen weltweit gefragt, wie gut sie lesen und schreiben können.

Nach Angaben der Forscher steigt das Wohlbefinden mit der Alphabetisierungsrate. Sie beziehen sich dabei darauf, wie gesund sich ein Mensch selbst einschätzt: Ob er zum Beispiel oft Schmerzen hat, frustriert ist oder Probleme mit Beziehungen hat - oder eben nicht. Die Forscher verweisen auf andere Studien, nach denen dieses Selbstempfinden sich auch auf die tatsächliche Gesundheit auswirkt.

Die Norweger erklären ihr Ergebnis so: Wer viel lese, lese und verstehe vor allem auch Texte über Gesundheit, denen andere sich vielleicht nicht widmen. Und wer über seine Gesundheit Bescheid wisse, lebe am Ende auch besser.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)