9. Oktober 2013

US-Notenbank bringt neuen 100-Dollar-Schein in Umlauf

Der neue Benjamin Franklin hat etwas länger warten müssen - jetzt aber darf er sich auf die Reise durch die Welt machen.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat neue 100-Dollar-Scheine in Umlauf gebracht - mit zweieinhalb Jahren Verspätung. Die neuen Dollarnoten mit dem Konterfei des US-Gründervaters Franklin sind nicht mehr nur klassisch in Grün. Durch die Mitte des Geldscheins zieht sich ein blauer Sicherheitsstreifen. Die Zahl "100" ist in Orange gehalten. Insgesamt sieht die Dollarnote deutlich moderner aus und soll nach Angaben der Federal Reserve auch besser vor Fälschungen geschützt sein.

Die US-Notenbank hatte den neuen Schein schon vor mehr als drei Jahren vorgestellt, seit 2011 sollte er ursprünglich in Umlauf sein. Es hatte allerdings Probleme mit den Druckmaschinen gegeben, die das Papier der neuen Dollar-Noten zerknitterten.

Die meisten alten 100-Dollar-Noten sind außerhalb der USA unterwegs - die Federal Reserve spricht von zwei Dritteln der Scheine. Die 100-Dollar-Note ist auch die, die am häufigsten gefälscht wird.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)