9. Oktober 2013

Auch Forscher in der Antarktis trifft der Ausgabenstopp der USA

Selbst in der Antarktis kann sich niemand vor der Weltpolitik verstecken.

Auch die Forscher dort haben jetzt mit der Haushaltskrise in den USA zu tun. Die Forschungsorganisation der US-Regierung hat wegen der Ausgabensperre die Projekte an drei Antarktis-Stationen gestoppt. Dort wird ab sofort nur noch eine Notbesatzung bezahlt.

Die Forscher trifft der Shutdown in der wichtigsten Zeit des Jahres. Rund um den Südpol beginnt gerade der antarktische Frühling. Forscher sehen jetzt eine ganze Forschungssaison mit hunderten Projekten gefährdet. In den drei Stationen forschen 1.200 Wissenschaftler zu Astronomie, Teilchenphysik, Klimawandel und Biologie.

Viele Polarforscher dürften aber noch etwas länger für den Heimweg brauchen. Viele waren noch auf Expeditionen im Eis, als sie die Nachricht vom Förderstopp erreichte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)