9. Oktober 2013
In der Kiesgrube von Groß Pampau in Schleswig-Holstein wird nicht nur viel Kies ausgegraben.
Forscher finden dort auch regelmäßig große Meerestiere, die vesteinert sind. Jetzt ist ihnen dort der bisher größte Fund gelungen: die Knochen eines Wals - 15 Meter lang und elf Millionen Jahre alt. Die Forscher haben bisher nur einige Wirbel mit Rippenansätzen freigelegt. Bis der Wal ganz zu sehen ist, wird es nach Angaben der Forscher noch drei Monate dauern. Erst dann könne auch die Art bestimmt werden.
Die Kiesgrube in Groß Pampau gilt als Friedhof für Urzeittiere. Seit fast 30 Jahren werden dort Fossilien ausgegraben. Bis jetzt wurden dort zehn Walskelette entdeckt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)