9. Oktober 2013
Tschechien hat über Umwege herausgefunden, wo die Drogenprobleme im Land am größten sind.
Das Innenministerium hatte ein Forschungsinstitut damit beauftragt, das Abwasser in zehn tschechischen Städten zu analysieren. Dabei kam zum Beispiel heraus, dass in Pilsen besonders viel Heroin gespritzt wird. Innerhalb einer Woche wurden dort anhand von Wasserproben 7.500 Tagesdosen Heroin identifiziert. In der Stadt Usti steht Crystal hoch im Kurs. Die Forscher gehen davon aus, dass auch Drogentouristen zu hohem Konsum beitragen. Demnach wurde in der Partymetropole Prag besonders viel Ecstasy genommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)