10. Oktober 2013

Lebenserwartung in Mecklenburg-Vorpommern am geringsten: "SHIP"-Studie zeigt aber Angleichung seit der Wende

ANMERKUNG: Bitte unbedingt die Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) im Text lassen - ist so mit der Pressestelle abgesprochen. Danke! pn

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Lebenserwartung deutschlandweit am geringsten.

Eine Langzeitstudie versucht die Hintergründe zu klären - die sogenannte "SHIP"-Studie der Universität Greifswald. Sie hat zum Beispiel ergeben, dass im Nordosten Deutschlands die meisten Menschen mit Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck leben. Bei einem Treffen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) ging es um neue Erkenntnisse aus der Studie. Sie haben ergeben, dass sich für Mecklenburg-Vorpommern Verbesserungen abzeichnen: Seit der Wende haben sich die Unterschiede zu anderen Bundesländern bei der Lebenserwartung erheblich angeglichen.

Für Mediziner ist die Studie interessant für gezielte Ansätze in der Therapie. Denn je mehr Daten aus Bevölkerungsstudien über Krankheiten vorliegen, desto besser können Diagnosen erstellt werden.

Die "SHIP"-Studie soll noch ausgeweitet werden. Geplant sind etwa Anschlussprojekte im Ausland: Im kommenden Jahr startet eine erste Schwesterstudie in Brasilien.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)