10. Oktober 2013

Herzinfarkt-Patienten in Deutschland gut versorgt

Im europäischen Vergleich werden deutsche Herzinfarkt-Patienten sehr gut versorgt.

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie hat zu ihrer Herbsttagung diese erfreulichen Neuigkeiten verkündet. Fast 90 Prozent der Menschen erhalten mittlerweile eine so genannte "Reperfusionstherapie". Dabei wird das verschlossene Gefäß, das den Infarkt ausgelöst hat, mithilfe eines Katheters geweitet. Je schneller das passiert und das Herz wieder normal schlagen kann, desto geringer sind die Folgeschäden. Aber: Nicht jedes Krankenhaus hat ein Katheterlabor und kann die Therapie anbieten. Patienten müssen dann in andere Einrichtungen verlegt werden. Laut dem Deutschen Herzinfarktregister funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Herzkliniken und anderen Krankenhäusern aber immer besser. Wie gut die Quote von 90 Prozent ist, zeigt sich vor allem im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn: In einigen Ländern bekommen weniger als die Hälfte der Menschen diese Behandlung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)