11. Oktober 2013

Mädchen sind bei Katastrophen 14 Mal stärker gefährdet als Männer

Katastrophen sind für alle Menschen schlimm.

Mädchen und junge Frauen leiden unter den Folgen aber offenbar am stärksten - vor allem in Asien, Afrika und Lateinamerika. Laut einem Bericht des Kinderhilfswerks "Plan" stellen Katastrophen für Frauen und Kinder ein 14 Mal größeres Riskiko dar als für Männer.

Die Chefin von "Plan", Maike Röttger, sagte zum heutigen Welt-Mädchentag, wenn ein Erdbeben oder eine Flut kämen, dann seien es meistens Frauen und Kinder, die zuhause davon überrascht würden. Außerdem sei bei jungen Frauen die Gefahr groß, dass sie auf der Flucht oder in einem Camp vergewaltigt würden und schon im Teenager-Alter schwanger würden.

Verändern kann sich diese Benachteiligung laut Röttger nur durch Bildung. Sie fordert deshalb, dass weltweit mehr Mädchen in die Schule gehen können. Und dass Mädchen in die Präventionsarbeit vor Katastrophen eingebunden werden.

Hier geht es zum diesjährigen Report von "Plan".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)