11. Oktober 2013
Das Osloer Regierungsviertel soll unter Denkmalschutz gestellt werden - trotz des Attentats vor zweieinhalb Jahren.
Dafür macht sich die norwegische Denkmalschutzbehörde stark. In einem neuen Bericht der Behörde heißt es, die Anschläge hätten den kulturhistorischen, architektonischen und künstlerischen Wert des Regierungsviertels nicht gemindert. Der Komplex symbolisiere den modernen norwegischen Wohlfahrtsstaat. Außerdem seien viele Kunstwerke untrennbar in den Bau integriert.
Nach Ansicht der Denkmalschützer können die Gebäude auch heute noch gut genutzt werden. Das sei sinnvoller als sie abzureißen und neue zu bauen.
Schon vor dem Attentat von Anders Behring Breivik gab es Pläne, das Regierungsviertel unter Denkmalschutz zu stellen. Das Verfahren wurde aber nach den Explosionen ausgesetzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)