11. Oktober 2013
Wer Artikel für Wikipedia schreibt, der bekommt dafür kein Geld.
Das ist einer der Grundsätze des Online-Lexikons. Eine Firma hat diesen Grundsatz offenbar in großem Stil unterlaufen und Freiberufler beschäftigt, die gegen einen Stundenlohn Artikel schrieben. Darin kamen Unternehmen oder Privatpersonen besonders gut weg. 500 bis 1000 Euro mussten die Unternehmen und Privatleute für die Seiten zahlen.
Nach Angaben von "Heise online" hat Wikipedia 300 Fake-Accounts entdeckt, mit denen Werbeartikel in die Enzyklopädie gestellt wurden. Der erste sei bereits im letzten Jahr aufgefallen und sofort gelöscht worden. Anschließend habe Wikipedia eine größere Überprüfung eingeleitet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)