14. Oktober 2013
Der Klimawandel könnte ihn mit sich bringen.
Ein winziger Fadenwurm macht Forschern Sorgen - er greift Kiefernwälder an, und kann sie komplett zerstören. In Braunschweig tagen ab morgen Forstwissenschaftler aus 22 Ländern - den Kiefernholznematoden haben sie dabei im Blick. Bisher sei er für Deutschland noch kein Problem - der Wurm wütet aber schon seit Jahren in Portugal. Bei Temperaturen von mehr als zwanzig Grad verbreitet er sich sehr schnell. Deshalb müsse man sich jetzt schon Gedanken machen, wie man dem Schädling im Klimawandel begegnet. Auf ihrer Konferenz beraten die Forscher deshalb über Prävention und Vernichtung des Wurms.
Der Kiefernholznematode kommt ursprünglich aus Nordamerika. Inzwischen lässt er auch in Japan, China, Korea und Taiwan Kiefernwälder sterben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)