14. Oktober 2013

Unternehmen und Regierungen suchen Krieger im Kampf gegen Hacker

Hacker richten mit ihren Angriffen Schätzungen zufolge jedes Jahr Schäden von bis zu 400 Milliarden Dollar an.

Um die Angriffe abzuwehren, bräuchten Regierungen und private Unternehmen mehr Personal. Doch das ist knapp, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters. Universitäten würden bis jetzt noch zu wenige "Cyber-Krieger" ausbilden. Und wenn, dann hätten private Unternehmen wie Google, Symantec oder der Rüstungskonzern Lockheed Martin die Nase vorn. Dort könnten Absolventen locker 100.000 US-Dollar verdienen. Ein Vielfaches von dem, was Regierungen zahlen würden. Die könnten so manchen Spezialisten an Land ziehen, in dem sie an Werte wie Patriotismus appellierten.

Wenn von Hacker-Angriffen die Rede ist, sind damit ganz unterschiedliche Verbrechen gemeint. Manchmal geht es um Diebstahl von Geld oder Daten, manchmal aber auch von geistigem Eigentum oder Industriespionage.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)